Erlebnis Wildtiere – Dübener Heide

Erlebnis Wildtiere

Im Naturpark können schaulustige Menschen, die Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten.
„Das Abenteuer Natur bietet den willkommenden Ausgleich gegenüber unserer Bewegung. Darum wird der Mensch sie immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er wird.“
Christian Morgenstern

Der Naturpark ist ein Abenteuer für die ganze Familie:

  • Fischadler
  • Biber,
  • Kraniche,
  • Rotwild, Rehwild sowie Schwarzwild
  • auch Gänsearten seit Frühjahr 2007 bereichern den Naturpark.

Besucher können so an bestimmten Stellen in den Genuss eines Erlebnis Wildtiere kommen, ohne sie zu stören oder zu vertreiben. Biber, Wildschweine und Rothirsche sorgen hin und wieder auch für Konfliktsituationen mit Landeigentümern. Das Wildtiererprojekt, für das der Verein Dübener Heide e.V. verantwortlich zeichnet, hat deshalb auch die Aufgabe, Störungen oder Manipulationen zu verhindern.

Zur Vattenfall Europe Umweltstiftung

Unsere Wildtiere sind an folgenden Stellen beobachtbar:

Die Biber:

Vor der Biberkanzel
März bis Ende Oktober an der Beobachtungsplattform (Biberkanzel) am Eisenhammer an der Bundesstraße 2. Dort hat der Biber die Landschaft gestaltet. Am Bach am Eisenhammer lassen sich die Tiere beobachten. Geplant ist ein Bibererlebnispfad.

Die Biber - auch in Sachsen
Die Biber – auch in Sachsen

Die Fischadler:

Blick in das Nest
April bis August im Umweltbildungszentrum „Haus am See“ in Schlaitz. Eine Kamera filmt den Horst und sendet die Bilder in das Umwelthaus. Besucher haben so einen Einblick in das Leben der Tiere, beispielsweise wenn sie ihre Jungen groß ziehen.

Fischadler fliegt auch in Sachsen
Fischadler fliegt auch in Sachsen

Die Kraniche:

September bis November an der Beobachtungsplattform im Presseler Heidewald- und Moorgebiet bei Torfhaus für maximal 25 Personen und auf Futterflächen bei Wöllnau.

Das Rotwild, Schwarzwild, Rehe:

Beim Torfhaus zwischen Bad Düben und Torgau.

Wildschweine sehen süss aus
Wildschweine sehen süss aus

Die Gänse:

September bis März auf Futterflächen bei Pressel und Wöllnau, westlich von Torgau und östlich von Bad Düben.

Im Naturpark sind seit Frühjahr 2016 typische Wildtierarten wie Biber, Kraniche, Fischadler sowie Rot-, Reh- und Schwarzwild in ihren natürlichen Lebensräumen erlebbar. Möglich macht dies das EU-Programm „Erlebnis Wildtier“,das den Naturpark langfristig als nationale Modellregion für das Erlebnis frei lebender Wildtiere führt. Das Projekt ist bundesweit einmalig.

So sind an 10 Beobachtungspunkten in den Kreisen:

  • Bitterfeld,
  • Delitzsch,
  • Torgau-Oschatz sowie
  • Wittenberg im Naturschutzgebiet

Hier können Besucher wenn sie Lust und Zeit haben in die Welt der Wildtiere eintauchen, ohne sie in ihrer natürlichen Lebensweise und Umgebung zu stören. Wildtierexperten des Vereins für Arten-, Umwelt- und Naturschutz e.V. (VAUNA e.V.) in Oberammergau haben das Wildtierprogramm im Auftrag des Vereins Dübener Heide e.V. als Naturparkträgerverein entwickelt. Die Europäische Union hat das 110.000 Euro umfassende Projekt mit finanziellen Mitteln (zirka 80 Prozent) aus dem Programm LEADER+ unterstützt. Ergänzt werden die Beobachtungspunkte durch Erlebnispfade mit Schautafeln, z.B. am Eisenhammer und Fliethbach.

Kleine Wildschweine
Kleine Wildschweine

„Wir stellten in den vergangenen Jahren ein wachsendes Besucherinteresse an Beobachtungsmöglichkeiten von Wildtieren fest“, sagt Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide e.V. „Mit dem Wildtiererlebnisprogramm haben wir einerseits eine neue touristische Attraktion geschaffen, dies war sowie im täglichen Torismus als auch an den Wochenenden zu bemerken und andererseits führten wir eine abgestimmte Besucherlenkung durch, die wiederum die Tiere vor einer touristischen Überlastung schützt.“ Hier mehr lessen. Das Programm wird außerdem die nachhaltige Entwicklung des Naturparks in vielen Bereichen fördern. So werden für die Gastronomie neue Gästegruppen erschlossen.

Sie interessieren sich für den Wald, die Luchse im Dübener Heide und möchten gerne wissen, wie ein Naturpark in Deutschland funktioniert? Dann ist ein Besuch im Haus der Natur genau das richtige für Sie und ihre Familie. Hier haben sie ein richtiges Fenster zum Natur. Und hier ein link zu unseren Partner: www.sparfenster.de

Die Land- und Forstwirtschaft profitiert, weil es dazu beiträgt, Konflikte zwischen Mensch und Tier (Beispiel Biber und Wildschwein kontra Landwirt) zu entschärfen. Nicht zuletzt können die gerade ausgebildeten Natur- und Landschaftsführer im Erlebnisbereich Wildtiere neue Angebotspakete für ihre Wanderungen schnüren. Geplant ist außerdem, die Stelle eines Wildtierbetreuers zu schaffen, der unter anderem bei Konflikten mit Wildtieren vermittelt, die touristischen Beobachtungspunkte instand hält und überwacht, Aufgaben im Bereich Natur- und Umweltbildung übernimmt und bei Forschungsarbeiten und der Dokumentation der Flora und Fauna mitwirkt.

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